Einsatzübung - Menschenrettung aus Tiefen

Aktualisiert: 18. Okt.

Am Mittwoch Abend organisierten die Kameraden Martin Seitner und Christian Sühs eine technische Einsatzübung mit zwei abzuarbeitenden Szenarien.


Beim ersten war die Übungsannahme, dass eine Person im Bereich des Pumpwerks (Gewerbegebiet) abgestürzt ist und mit Rückenverletzungen schonend gerettet werden sollte.

Nachdem die Einsatzkräfte gesichert zur Person abstiegen und diese nach der Erstversorgung in die Korbtrage lagerten, entschloss sich der Einsatzleiter dazu die Rettung mit der Seilwinde des WLF Krans zu realisieren. Für so eine Aktion muss ein geeigneter Aufstellplatz für das Wechselladefahrtzeug zur Verfügung stehen, um den Kranarm genau über der Unfallstelle optimal in Stellung bringen zu können.


Beim zweiten Übungszenario waren zwei Personen in einem Schacht vermisst, in welchem vermutlich Sauerstoffmangel herrschte bzw. sich Gase befanden. Für so einen Fall ist es zweckmäßig, mit dem Mehrgasmessgerät die Gefahrengrenze zu bestimmen, damit ab dieser die Einsatzkräfte zur Eigensicherheit mit Atemschutz arbeiten. Die Rettung von Personen, welche sich in nicht atembaren Atmosphären befinden, muss so schnell wie möglich erfolgen. Hier gilt der Grundsatz "Leben vor Funktion". Der Einsatzleiter entschied sich die Rettung mit den Steckleiterteilen und einem selbst gebauten Flaschenzug (mittels Umlenkrollen und Rettungsleine) durchzuführen.


Bei der Übungsnachbesprechung wurden für alle Teilnehmenden die beiden Situationen erklärt und mögliche weitere Lösungsansätze dafür durchbesprochen.



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