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© Stephan Schmatz 

Für die Anforderungen der heutigen Zeit noch besser gerüstet ist jetzt die Feuerwehr Mautern: vor kurzem wurde das neue Kleinrüstfahrzeug „KRFA-S“ in Betrieb genommen. Das Fahrzeug, das auf einem Land Rover Defender basiert, wird in erster Linie als Vorausfahrzeug bei technischen Einsätzen wie Verkehrsunfällen genutzt werden.

Mit an Bord ist alles, was für die Erstmaßnahmen am Unfallort wichtig ist: Geräte zur Absicherung der Unfallstelle, ein hydraulischer Rettungssatz mit Spreizer und Schere und natürlich umfangreiche Erste-Hilfe-Ausrüstung. Darüber hinaus spezielle Geräte und Materialen für technische Einsätze – von der Motorsäge über das Ölbindemittel bishin zum Notstromaggregat.

"Dank des Allradantriebs und der großen Bodenfreiheit können wir jetzt auch im Gelände möglichst nahe zum Unfallort heranfahren. Das kann im Ernstfall die wertvollen Sekunden bringen, die über Leben oder Tod eines Unfallopfers entscheiden. Mit dem ausfahrbaren Lichtmasten können wir selbst in der Nacht für optimale Lichtverhältnisse und dementsprechend sichereres Arbeiten sorgen", freut sich Ehrenkommandant BR Peter Höchtl, in dessen Ära die Planung des Fahrzeugs fiel.

Sein Nachfolger, HBI Johannes Kovac, hat von Höchtl Ende Jänner eine Feuerwehr übernommen, bei der nicht nur der Fuhrpark bestens ausgestattet ist – auch die Persönliche Schutzausrüstung der einzelnen Mitarbeiter ist auf dem neuesten Stand. "Die optimale Bekleidung ist für die Sicherheit unserer Freiwilligen Feuerwehrleute mindestens genauso wichtig wie die technische Ausrüstung", sind sich der alte und der neue Kommandant der Mauterner Wehr einig. Seit neuestem komplettiert eine Regenschutzbekleidung, die vor allem bei Einsätzen auf der Donau getragen werden wird, die Ausrüstung der rund achtzig aktiven Feuerwehrmänner und -frauen aus der Römerstadt.