Am Freitag den 07.12.2018 hatten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Mautern die schwere Aufgabe sich von Maximilian Saahs, welcher sich am 2. Dezember entschied seinen Weg woanders weiter zu gehen, zu verabschieden.

Fast die gesamte aktive Mannschaft war in der Christuskapelle und am Friedhof Mautern mit dabei um unseren Maxi sein letztes Geleit zu geben.

Maximilian war mit seinen sechszehn Jahren ein motiviertes junges Mitglied, welches sich aktiv in der Feuerwehrgemeinschaft einbrachte. Er war interessiert bei den Übungen dabei, immer auch hinterfragend warum WAS, WIE gemacht wird - so wie wir es aus seiner Zeit in der Feuerwehrjugend gewohnt waren und ihn so kannten. Seit dem Frühjahr fuhr er bei den ersten verschiedenen Einsätzen mit und half wo er konnte. Im Sommer erwarb er gemeinsam mit unserer FLA Gruppe das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze. Auch absolvierte er die ersten Ausbildungen zum Atemschutzgeräteträger und schloss im Frühjahr 2018 erfolgreich die Basisausbildung ab. Bei der letzten Florianifeier wurde er vor den Mitgliedern der Feuerwehren des Unterabschnittes Mautern zum Feuerwehrmann angelobt.

Im Zuge seiner letzten „offiziellen“ Tätigkeit in der Feuerwehrjugend im März 2017 fungierte er, als Ältester der Feuerwehrjugend, beim Stadtkreuzweg als Kreuzträger, was er mit Stolz machte. Ab seinem 10ten Lebensjahr war Maxi ein Teil unserer Feuerwehrjugend und erwarb in dieser Zeit viele Abzeichen und Erprobungen. Er war bei den verschiedensten Lagern in Altenmarkt gerne dabei und stach auch dort durch seinen fast unstillbaren Wissendurst auch den Betreuern anderer Jugendgruppen ins Auge. Bedingt durch seine Vielzahl an Interessen versuchte er damals schon all seine Hobbys und Leidenschaften gleichzeitig zu verfolgen.  

Unfassbar! Nicht zu glauben! Unbegreiflich! Nicht zu fassen! Tragödie! Sprachlos! In den letzten Tagen wurden von vielen Kameraden oben genannte oder ähnliche Worte verwendet, welche nur im Ansatz erahnen lassen, wie sehr uns sein Ableben getroffen und erschüttert hat, und auch jetzt immer noch beschäftigt. Viele von uns sind immer noch sprachlos - so auch bei seiner Beerdigung am vergangenen Freitag.

Wir, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, sind da um anderen in der Not zu helfen, und das tun wir sobald wir gerufen werden oder wenn wir selbst sehen das jemand Hilfe benötigt. Dass Einer in unseren Reihen Hilfe benötigt, haben wir nicht gesehen, was uns jetzt noch trauriger macht. So stellen sich unzählige Kameraden die Frage: Haben wir etwas übersehen? Diese und ähnliche Fragen werden wohl noch längere Zeit unsere Gedanken befassen, lenken und leiten.

In unseren Gedanken sind wir bei seinen Eltern, seiner Familie und vor allem seinem Onkel Nikolaus in den Maximilian bei der Feuerwehr ein großes Vorbild sah.

Wie unser Feuerwehrkurat Pater Clemens Maria Reischl in der Predigt sagte: die Zeit heilt viele Wunden - sie füllt aber nicht die Lücke - diese bleibt für immer! Und das ist gut so - so erinnern wir uns ständig.

Lieber Maxi, du wirst uns mit Deiner herzlichen und freundlichen Art für immer in Erinnerung bleiben!