Wie in vielen verschiedenen Medien berichtet wurde, befanden sich zahlreiche Einsatzkräfte aus Niederösterreich, der Steiermark und Wien in der letzten Woche in Nordmazedonien bei der Waldbrandbekämpfung im Einsatz. Darunter war auch unser Zugskommandant Stefan Schovanec in einer späteren Phase - in den folgenden Zeilen berichtet er uns von seinen Erlebnissen und den Impressionen aus dem Katastrophengebiet.

Mit dem dritten Kontingent verlegte ich, Stefan Schovanec in den Einsatzraum. Die Aufgaben unserer Einheit waren das Auffinden von Glutnestern, der Abbau des österreichischen Camps und abschließen die Rückverlegung nach Österreich.

Unser Kontingent hatte auch die Möglichkeit nach dem „Brand-Aus“ das Einsatzgebiet zu betreten und die taktischen Maßnahmen, welche seitens der Einsatzleitung getroffen wurden, mit deren Auswirkungen nachzusprechen.

Immer in Erinnerung wird mir persönlich die grenzenlose Dankbarkeit der Bevölkerung bleiben. Die Einheimischen, welche selbst oft nur das notwendigste besitzen, überhäuften uns mit Speisen, Getränken und netten Gesten als Zeichen der Dankbarkeit.

Die Vielzahl der Feuerwehren in Österreich sind ein wesentlicher Faktor, um solche Brandkatastrophen wie in Nordmazedionen zu verhindern, da die Brände rasch entdeckt und bekämpft werden können. Im Einsatzbereich der Österreicher befindet sich zum Beispiel eine Feuerwehr mit 7 Mitgliedern und einem 60 Jahre alten Tanklöschfahrzeug. Diese ist für das gesamte Gebiet mit mehreren tausend Einwohnern zuständig, wobei sie nicht einmal über eine Atemschutzausrüstung verfügt.

Daher ist der Erhalt der vielen Feuerwehren eine Investition für eine sicher Gegenwart und Zukunft.

Fotocredit: NÖ LFV - noe122.at 

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