Vor einiger Zeit war das Festigen und Anwenden von gelernten Handgriffen, der letzten Höhenrettungsgeräteschulung, das Ziel einer Gruppenübung.

An der Übungswand der Freiwillige Feuerwehr Palt konnten die Teilnehmer eine "Selbstrettung" mittels Feuerwehrgurt und Rettungsleine aus dem 1. OG trainieren. Mit diesen Übungen sollen einerseits Sicherheit in der Verwendung solcher Gerätschaften gewonnen und auch die Gewichtsbelastungen, an der Rettungsleine hängend, gespürt werden.

Zu einer technischen Einsatzübung luden die Übungsausarbeiter OBI Thoms Bamberger und BM Wolfgang Fink am Abend des 27.10.2021.

Um die Übung möglichst realistisch und einsatznahe ablaufen zu lassen, wurden die Übungsbeteiligten erst nach dem Aufsitzen auf die Fahrzeuge über den Einsatzort so wie das Meldebild „Person in Notlage-Arbeitsunfall“,  informiert. Ebenso wurde zeitlich versetzt ausgerückt, wie es im Ernstfall auch meist der Fall ist. Eine Besatzung vom Roten Kreuz Krems inklusive First Responder und Notärztin komplettierten das Übungsteam.

Am 16. Oktober hieß es in dem Alarmierungstext der FF Palt "FW-Übungsalarm B3 Brand in Industriegebiet Ziestelweg 2, 3511 Palt". Die Übungsannahme war ein Brand in der Schlosserei Bekehrti, nachdem es in der Tischlerei eine Verpuffung gegeben hatte.  Der Alarmplan sah somit vor, dass die Feuerwehr Mautern und die Feuerwehr Krems mit der neuen Drehleiter das Übungsszenario abwickeln sollten.

Am 08.10. war laut Ausbildungsplan eine Unterabschnittsübung (Baumgarten, Mautern, Mauternbach) angesetzt. Die Übungsannahme war, dass es bei Bauarbeiten im Übungsgelände der Raabkaserne Mautern zu einer Verpuffung kam, dadurch wurden 2 Personen von einem Betonelement eingeklemmt und es kam zu einem Brandereignis der Vegetation rund um die Baustelle.

Schon in den letzten Wochen stand für die 2. Gruppe des 2. Zuges die Branddienstausbildung im Vordergrund. Das bei den vergangenen Übungen Gelernte, konnte nun in der Heißübungsanlage des NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrums in Tulln umgesetzt werden. Im sogenannten Brandhaus können verschiedene Szenarien, wie ein Brand in einer Garage, ein brennender Topf am Herd, bis hin zu Bränden im Wohn- und Schlafräumen sehr realistisch simuliert werden. Im Gegensatz zu „normalen“ Atemschutzübungen wird hier durch die Faktoren Hitze, Feuer und Wasserdampf das Vorgehen erschwert.