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Einsatzübung – Menschenrettung aus einem tiefen Schacht

  • vor 15 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Am Mittwoch, den 11. März 2026, versammelten sich 16 Mitglieder unserer Feuerwehr, um als Abschluss der vorhergegangenen dreiteiligen Schulungsreihe zum Thema „Menschenrettung aus Höhen und Tiefen“ an einer komplexen Einsatzübung teilzunehmen.


Die Übungsannahme lautete:

„Bei Wartungsarbeiten an einer Pumpenanlage kam es zu einem lauten Knall und starker Rauchentwicklung, woraufhin nach kurzer Zeit der Kontakt zu den beiden Servicetechnikern im rund acht Meter tiefen Schacht abbrach.“


Um die bei Übungen notwendige doppelte Sicherheit zu gewährleisten, wurde bereits im Vorfeld durch die Übungsleitung das WLF-Fahrzeug mit zwei Sicherungsleinen vorbereitet. Diese Leinen dienten lediglich als zusätzliche Absicherung, um einen Absturz (z. B. durch fehlerhaftes Arbeiten) zu verhindern – somit war das WLF-Fahrzeug nicht Teil der eigentlichen Übung.


Am Übungsort eingetroffen, war die Verrauchung so stark, dass keinerlei Sicht in den Schacht möglich war. Daher entschied man sich für eine Menschenrettung unter Atemschutz. Mittels Steckleitern wurde ein sicherer Anschlagpunkt geschaffen und ein Flaschenzug zum Hinablassen des Atemschutztrupps vorbereitet. Dieser stieg in weiterer Folge ab und konnte nach kurzer Zeit die verunfallten Personen aus dem Schacht retten.


Die Übung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen unter erschwerten Bedingungen wie schlechter Sicht, hoher Lautstärke und Zeitdruck anzuwenden und zu festigen.


Ein großer Dank gilt dem Österreichischen Bundesheer für die Bereitstellung des hervorragenden Übungsgeländes.



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